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Schulanfänger                                              
Der sichere Schulweg

Der Ernst des Lebens. Der Schulanfang ist eine Umstellung für die ganze Familie. Die Polizei möchte alles daran setzen, Ihre Kinder vor Verkehrsunfällen zu schützen, denn jedes verletzte Kind ist ein verletztes Kind zuviel. Neben der Verkehrssicherheitsarbeit der Polizei nehmen Sie, liebe Eltern, für das richtige Verhalten Ihrer Kinder im Straßenverkehr, eine wichtige Rolle ein. Da Sie Ihr Kind täglich erleben, Stärken und Schwächen kennen, können Sie auf das Verhalten im Straßenverkehr besonders positiv einwirken. Kinder lernen durch Beobachten und Nachmachen. Sie ahmen Erwachsene nach, so leider auch das falsche Verhalten; deshalb sollten Sie Vorbild sein.

Schulanfänger sind Verkehrsanfänger. Neue Verkehrsanfänger sind in den nächsten Tagen unterwegs. Der Autofahrer muss jetzt besonders auf die neuen Verkehrsteilnehmer achten.

Schulweg auswählen. Nicht den kürzesten Weg wählen, sondern den sichersten. Kleine Umwege werden von den Kindern akzeptiert.

Schulweg mit andern Kindern. Stimmen Sie den Schulweg mit den Eltern anderer Kinder ab. Sie müssen aber wissen wie sich Ihr Kind dann in der Gemeinschaft andere Kinder verhält.

Schulweg mit dem Bus. Das Verhalten an der Bushaltestelle und beim Einsteigen und Aussteigen üben. Fahren Sie zunächst die Strecke gemeinsam.

Schulweg mit dem Auto. Einsteigen und Aussteigen immer nur zur Gehwegseite. Kinder immer im geeigneten Kindersitz sichern. Dies gilt für Kinder die unter 12 Jahre und kleiner als 150 cm sind.

Schulweg mit dem Fahrrad. Nach Möglichkeit nicht mit dem Fahrrad zur Schule fahren, wenn doch, dann nur mit Helm. Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr müssen, ältere Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern Gehwege benutzen. Auf Fußgänger ist besondere Rücksicht zu nehmen und beim Überqueren der Fahrbahn müssen die Kinder absteigen.


Schulweg mit Inline-Skates. Nach Möglichkeit nicht mit Inline-Skates oder Mini-Rollern zur Schule fahren. Da es sich um Spielgeräte handelt, müssen Gehwege benutzt werden. Auch hier gilt, auf Fußgänger ist besondere Rücksicht zu nehmen. Denken Sie bitte dabei auch an die notwendige Schutzausrüstung.


Schulweg als Fußgänger. Die Straße nach Möglichkeit an Ampeln überqueren. Bei ROT die Fahrbahn nicht betreten; bei GRÜN zu beiden Seiten sehen und dann erst die Fahrbahn überqueren. An ungesicherten Stellen an der Gehwegkante stehen bleiben und erst die Straße betreten, wenn diese gefahrlos überquert werden kann. Wird zwischen parkenden Fahrzeugen die Fahrbahn überquert, dann bis zur Sichtlinie gehen, denn hier gilt sehen und gesehen werden.


Verkehrsunterricht 20 Stunden im 1. Schuljahr. Die Schule muss diesen Anteil an Verkehrsunterricht leisten. Verkehrsunterricht sollte aber nicht nur in der Klasse erfolgen, sondern in der Verkehrswirklichkeit.


Gefahren im Umfeld der Schule beachten. Baustellen oder verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge stellen zusätzliche Gefahren dar. Über die Schulleitung oder direkt die Polizei informieren.

Schulweg trainieren. Vor den Ferien und zu den üblichen Schulzeiten muss das Training durchgeführt werden.


Attraktive Stellen mit berücksichtigen.  Die Trinkhalle, der Spielplatz oder das Spielwarengeschäft. Solche Stellen lieber gleich von Anfang an in den Schulweg mir einplanen.

Erst begleiten und dann beobachten. Sie bestimmen, wie lange Sie Ihr Kind begleiten. Sie müssen Ihrem Kind aber auch etwas zutrauen.
Jedes Kind ist anders. Nur Sie kennen Ihr Kind. Die Kinder anderer Eltern sind nun mal anders.

Polizeibeamte stehen an den Gefahrenpunkten. Sprechen Sie den "Schutzmann" an, er ist der Polizeibeamte, der für die Sicherheit Ihrer Kinder verantwortlich ist.


Schulwegplan den Eltern vorstellen. Der Schulwegplan soll den Eltern durch die Schulleitung vorgestellt werden.

Überqueren der Fahrbahn an gesicherten Stellen. Grundsätzlich sollten Überquerungshilfen für den Schulweg genutzt werden.

Überqueren der Fahrbahn mit Sichthindernissen. Dies muss von Ihnen besonders geübt werden.

Vorwegdenken gefährlicher Situationen. Was macht das Kind, wenn die Ampel ausgefallen ist.

Keine Eile, wenn man verschlafen hat. Dem Kind eine Entschuldigung mitgeben oder das Sekretariat anrufen.


Keine Aufträge geben. Für den Weg zur Schule oder für den Nachhauseweg den Kindern keine Aufträge geben.

Helle Kleidung. Achten Sie beim Kauf auf helle, auffallende Kleidung und auf rückstrahlende und reflektierende Materialien an Jacken, Mänteln und Schultornistern.
Unverzüglich nach Hause. Nach dem Unterricht sollen Ihre Kinder unverzüglich nach Hause kommen.


Fremden keine Auskunft geben. Fremden Personen keine Auskunft geben, höflich an den nächsten Erwachsenen verweisen.

Im Ausnahmefall mitnehmen lassen. Nur im Ausnahmefall mitnehmen lassen; den Bekanntenkreis genau bestimmen.


Schutz vor Verbrechen. Erlebnisse, die den Anschein eines Verbrechens haben, sollten der Polizei mitgeteilt werden.

 
Horst Wolf
horst.wolf@wolf-horst.de