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Fazit

- Gerade im Bereich der Verkehrsaufklärung mit Senioren werden in den nächsten Jahren immer mehr Themenfelder bearbeitet werden müssen, da sie ja von keiner Art der Verkehrsteilnahme ausgeschlossen werden sollten. Bei der Verkehrssicherheitsarbeit sollten mit den Senioren Lösungen erarbeitet werden, die aber auch anschließend von ihnen umgesetzt werden müssen.

 

- Bei der Arbeit mit den Senioren gibt es keine homogene Gruppe, denn jeder Mensch altert unterschiedlich, und auf diese Gruppen muss unterschiedlich eingegangen werden.

 

-   Auf immer wieder genannte Probleme und Forderungen muss die Polizei eingehen und entsprechende Lösungen anbieten:

a) Gehwege dürfen keine Hindernisse oder Stolperfallen haben.

b) Die Wartezeiten an Fußgängerampeln sollten nicht unzumutbar lang sein.

c) Die Grünphase sollte lang genug sein, dass Senioren die Fahrbahn ungefährdet überqueren können.

 

- Selbstkritisch sollten eigene Schwächen eingestanden werden und dann eventuell auch der Führerschein abgegeben werden. Der Gesetzgeber sollte aber auf eine formale Regelung verzichten und an die Einsicht der älteren Kraftfahrzeugführer appellieren. Nach polizeilicher Erfahrung haben viele betagte Kraftfahrzeugführer schon für sich selbst die Entscheidung getroffen, nicht mehr mit dem Auto zu fahren; ihren „Lappen“ als Erinnerungsstück wollen sie doch lieber behalten und deshalb nicht abgeben.

 

- Ältere Verkehrsteilnehmer fahren oft defensiver und schätzen dabei sich und die Situation im Straßenverkehr realistischer ein.

 

- Es ist ein gutes Recht der älteren Generation, sich so lange wie möglich, ihre Mobilität und Selbstständigkeit zu erhalten.

 

- Die jungen Menschen von heute sind die Senioren von morgen. Sie werden in einer Welt leben, die Probleme mit sich bringt, aber auch Chancen bietet. Was vor Jahrzehnten noch paradox geklungen hat, ist heute schon Realität: Die Zukunft gehört den Älteren.

 

- Wie fit viele ältere Mitbürger heute noch sind, zeigt die kürzlich durchgeführte „Senioren-Olympiade“ in Berlin.

 

- Und wie aktiv heute Senioren sind, zeigen auch die so genannten „Senior Experten“. Sie geben im Ruhestand ihr im Berufsleben erworbenes Wissen ehrenamtlich an Unternehmen im Ausland weiter.

 

- Deshalb muss das Ziel der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit sein, den älteren Menschen die Angst vor der Teilnahme am Straßenverkehr zu nehmen, damit sie ihre Mobilität solange wie möglich erhalten.                                                                                                          

 
Horst Wolf
horst.wolf@wolf-horst.de